Motorsport Blog
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1. Platz in Eisenach German RacewarsMontag, 07. Juli 2008Auch der 3. Lauf zur Rennserie "Days of Thunder" in Eisenach Kindel verlief erfolgreich. Die neue Hinterachskontruktion funktioniert, ist haltbar und hat erfolgreich ihren Test bestanden. Platz 1 mit einer Zeit von 10,48s und TOP Reaktionszeiten (0,07, 0,06 und 0,003s) bringt den Drag-Racer weiter nach vorne, sodass Ronny Enzmann der Saisonsieg in Eisenach nicht mehr streitig zu machen ist.Euer Drag-Racer Team
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1. Platz beim zweiten Lauf in Eisenach-Kindel!Mittwoch, 11. Juni 2008Ein herrliches Rennwochenende geht zu Ende. Beim zweiten Lauf der D.o.T. in Eisenach zu den German Racewars baute Ronny Enzmann seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Trotz einsetzendem Regen im Finallauf am Sonntag fuhr der Drag-Racer wieder allen davon. Und es gab eine neue Bestzeit für Eisenach, 10,25s. Da unsere Galerie nicht so funtioniert wie geplant, müssen wir Euch vorerst noch auf www.myvideo.de verweisen, dort findet Ihr aktuelle Videos vom Drag-Racer.Euer Drag-Racer-Team
Einmal vom Wahnsinn gepackt, lässt er Dich so schnell nicht wieder los. Das musste ich 2004 auf dem Lausitzring feststellen. Aus einem Spaß mit einem Kollegen beim Burn ¼ Meile Cup, BMW 750i gegen Audi V8 3,6 (wer hat wohl gewonnen ;-)), wurde im Winter 2004/05 bitterer Ernst. Die Wahl fiel nicht schwer, wenn man die vier verketteten roten Blutkörperchen intus hat. Ein Motor war schnell gefunden, 20V Turbo AAN aus S6, eine Audi 90 Karosserie wurde vor dem Schrottplatz bewahrt und kam zum Einsatz. Vorerst setzten wir bewährte RS2-Technik ein, Krümmer, Lader, Ansaugbrücke, LLK usw. Noch spielte auch beim Aufbau die Optik eine große Rolle, DE-Scheinwerfer, Xenon, Klarglasheckleuchten usw, was sich mit der Zeit in puren Nutzenbau umstellen sollte. Der Erleichterungswahnsinn hatte aber schon Einzug gehalten. Teermatten flogen raus, Bleche machten Platz für Durckblick, ein entfernter Himmel sorgte für Kirchenfeeling. Eine angefertigte 70mm Anlage ab Turbo sorgte für Abtransport der Abgase aus der Serienstoßstangenöffnung. Die ersten Probefahrten verliefen sehr zufriedenstellend, die ersten errungenen Pokale verursachten noch mehr Leistungsfieber. Zum Ende der Saison zog ein Garrett-Turbolader ein und ein Rohrkrümmer aus Österreich, welcher aber durch strömungsungünstiges Bauwerk, liebevoll „Boiler“ getauft, im Winter wieder raus flog. Nach Abschluss der ersten Saison war klar, da muss mehr her. Weitere Erleichterungen standen an, diverse kleine Umbauten führten zu weiterer Gewichtsersparnis. Der Krümmer wurde durch einen anderen Rohrkrümmer ersetzt, eine selbstgeschweißte kurze Ansaugbrücke hielt Einzug, diverse Nockenwellen wurden probiert. Die Saison 2006 verlief nicht so prickelnd, Fast in jedem Rennen Ausfall wegen technischem Defekt, Luftmassenmesser, Getriebe usw ließen diese Saison unter einem schlechten Stern stehen. Auch das eingezogene Greddy-Dampfrad brachte noch mehr Probleme mit sich. Aber der Lichtblick am Ende der Saison in Mühlau, eigentlich nur ein Getriebetest und Versuch mit Sidepipe, lies wieder hoffen. Nun gings rund, Leichtbau bis ins letzte war angesagt, überall hielten GFK- und Carbonteile Einzug, Makrolonscheiben wurden angefertigt, der Garrett musste einem dicken KKK-Lader weichen, eine vernünftige Kurze Ansaugbrücke war auch schnell gefunden. Der Motor erfuhr einiges an Überarbeitungen, neue Nockenwellen, mech. Ventiltrieb, 2,3L Umbau mit Schmiedekolben, H-Schaft-Pleuel und verringerter Verdichtung und ARP-Stehbolzen sollten endlich weiter nach vorne verhelfen. Der Prüfstandlauf brachte aber einen herben Rückschlag, Kolbenschaden, Motor Schrott. Wenigstens ein teilweise fertiges Programm konnte man sein eigen nennen. Kurzerhand wurde ein noch vorhandener 7A-Motor teilweise modifiziert und mit originalen!!! Kolben unter die Luftpumpe geschnallt. Wir hofften, einen Lauf komplett fahren zu können bevor er uns um die Ohren flog. Doch die damalige Qualität aus dem Hause Audi überraschte alle. 10,39s und ein nicht geplatzter Motor waren das Resultat. Der Motor hielt die komplette Saison, incl. Bergrennen und Rundstrecke und zig Läufen auf der viertel Meile. Und nichtmal danach war irgendetwas müde. Trotzdem wurde Ende der Saison beschlossen, einen 2,5L Diesel als Basis umzubauen. In Zusammenarbeit mit Hohenester Sport entstand so ein neuer Motorblock und wurde implantiert. Nach dem Abstimmen auf dem Prüfstand im Winter 2007 war klar, der Motor hält. Mit einigen weiteren kleinen und großen Änderungen wie neue Reifen, Käfig, Displaysystem usw geht es in die Saison 2008...
Wir dürfen gespannt sein!
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Motor 2,5l 20V Turbo - Basis 2,5l Diesel
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Änderungen der Leistungsstufen, des Gewichtes und der Bestzeiten (inkl. Reaktionszeiten) im Jahresüberblick
Jahr Leistung Gewicht Bestzeiten
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